Amnesia: The Dark Descend

Amnesia ist das zweite Grusel-Adventure der Frictional Games. Wenn in der Dunkelheit der Wahnsinn lauert, befindest du dich in Amnesia. Der Protagonist Daniel spürt die Angst und du mit ihm. Licht kann dich verraten. Im Keller liegen Leichenteile, die Wände sind blutverschmiert und Daniel erinnert sich an nichts.

In diesem Gruselspiel spielen die Entwickler mit deiner Angst. Licht und Schatten lassen dich Dinge sehen und das Schlimmste vermuten. Das Schlimmste ist das, was sein könnte. Das Spiel ist 1839 im Schloss Brennenburg in Preußen angeseidelt. Mit Notizen und Tagebucheinträgen reimst du dir die Ereignisse zusammen.

Auch in diesem Spiel kommt eine physikalische Engine zum Einsatz. Mit der Maus verschiebst du Gegenstände im Spiel, öffnest Schubladen oder schließt Türen. Mit der Physik kannst du die vor dir liegenden Rätsel lösen, um weiter zu kommen.

Du begibst dich innerhalb des Schlosses in Bereiche, in denen du nicht allein durch die Gänge irrst. Das Spiel vermittelt dir die Angst der Hilflosigkeit, denn erwischen lassen darfst du dich nicht. Versuche den Anderen auszuweichen und verstecke dich, während sie dich suchen und bete, das sie dich nicht finden.

Amnesia sorgt mit seiner Atmosphäre für die richtige Gruselstimmung und lässt dich eine Gänsehaut bekommen. Die Musik passt und dein Charakter halluziniert, während er verfolgt wird.

Fazit

Edgar Alan Poe lässt grüßen, denn Amnesia jagt dir Schauer über den Rücken und versetzt dich in Situationen mit der nackten Angst. Das preussische Schloss nimmt sechs bis acht Stunden in Anspruch und bietet eine geheimnisvolle Geschichte. Die Entwickler schaffen es die Schockmomente hervorragend zu inszenieren und dir ein Gefühl des Terrors und des Horrors zu geben. Es gibt weder Waffen, noch spezielle Fähigkeiten. Halluzinationen und intensive Momenta machen dieses Survival-Game aus, das sehr empfehlenswert ist.

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