Das Grab

Durch den Raum steigt der Nebel, hüllt alles ein,
Des Grabes Schmuck, das soll er sein.
Das Tor verschlossen, hält ihn gefangen,
Den, vor dem heute alle bangen.

Öffnet jemand den alten Bau,
Sieht er zu Anfang nur das Grau,
Dann steigt der Nebel empor,
Singend, wie der Tode Chor,
Wer ihn einatmet, hat verloren,
Denn einst hat man hier geschworen,
Keiner darf das Grab jemals sehen,
Und wird beim Öffnen zugrunde gehen.

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