Theatre of War

Theatre of War ist ein anspruchsvolles und realistisches Strategiespiel mit Kriegsszenario. Das Thema ist wie in so vielen Spiele der zweite Weltkrieg. Das Echtzeitstrategiespiel vollzieht sich ohne den Bau von Basen, dafür ist es aber ordentlich schwer.

Fünf Kampagne präsentieren sich in Theatre of War. Dazu gehören die UdSSR an der Ostfront, in Deutschland der Blitzkrieg und die Invasion der UdSSR, in Polen die deutsche Invasion, in Frankreich das Europa in Flammen und den USA sowie Großbritannien die zweite Front. Die Missionen sind historisch korrekt nachgebildet und relativ zusammenhanglos aneinandergereiht. Dazu kommen zwei Bonuskampagnen, die dich nach Moskau schicken und den Panzer Lehr. Dieser Feldzug ist noch einmal acht Missionen lang und war ein wichtiger Feldzug der deutschen Panzerlehrdivision im Kampf um die Normandie. Sie weiß einzige Division der Wehrmacht vollständig motorisiert.

Das Briefing erfolgt mit statischem Kartenmaterial und Front berichten. Deine Truppen willst du vor der Schlacht aus, mithilfe eines festen Budgets das dir für jede Mission zusteht. Jede Einheit die du einsetzt kostet dich Ressourcen. Dieser Platz ist im Stadtbereich deiner Karte. Anschließend beginnt das Gefecht und du hast mehrere Handlungsmöglichkeiten. Dabei musst du dich auch gegen eine drückende Welt verteidigen und außerdem Projektilflugbahnen der Panzer berechnen. Dies erhöht zugleich den Realismus des Spiels. Bäume nutzt du beispielsweise um mich vor feindlichen Sichtlinie zu schützen bzw. vor gegnerischen Angreifern. Auf offenen Feldern liefern sich die Panzer Duelle.

Deine, Daten gewinnen an Erfahrung und bekommen Punkte, damit die Truppen mit ihren Attributen verbessert werden können. Dazu gehört beispielsweise auch die Treffsicherheit. Deine Überlebenden kannst du gegebenenfalls auch in die nächste Mission mit hinüber nehmen. Schaffst es nicht deine verbesserten Kämpfer mitzunehmen, wenn die Missionen um so problematischer. Du musst geduldig und überlegt vorgeht, um die Runden zu gewinnen. Außerdem passe die Möglichkeit die Schlachten zu pausieren, ob wir einen besseren Überblick zu verschaffen. Auch die Zeitverlangsamung ist hilfreich. Du kannst 18 Einheiten auf einmal auswählen, aber nicht mehr. Zentrales Spielthema sind jedoch nur das angreifende vorrücken oder das verteidigen gegen die Gegner. Abwechslungsreichtum gibt es da nicht so viel.

Fazit

Hart gesottene Echtzeitstrategen finden hier das richtige Spiel im Szenario vom Zweiten Weltkrieg. Auch wer Wert auf Realismus setzt, kommt auf seine Kosten. Vorteile haben hat dort die ballistischen Berechnungen von Projektilflugbahnen sowie das dynamische Sichtfeld und das Schadensmodell, welches Theatre of War mit sich bringt. Man wird öfter verführt, das Spiel neu zu laden, wenn es sich zuläuft wie man erwartet. Die Grafik ist nicht überragend, das Interface begeistert nicht gerade und die Grafik-Ernte lässt zu wünschen übrig. In dem Sonne sollten nur Hardcorstrategen auf dieses Spiel zurückgreifen.

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