Räuber

Räuber

Räuber

Auf fahrende Händler lauern Pfeil und Bogen,
Dem Tode sind sie stets gewogen.

Warten auf das Knarren des Karren,
Pferdehufen, die auf der Landstraße scharren,
Halten sich bis zuletzt verborgen,
Vor dem Händler, der geplagt von Sorgen.

Das jedoch, interessiert sie nicht,
Denn zerrt man sie einst vor Gericht,
Sind dem Tode sie Geweih,
Keinen gibt’s der ihnen verzeiht.

Wer ihnen nicht gibt, was sie begehren,
Oder wagt sich gar zu wehren,
Der sieht Gevatter Tod ins Gesicht,
Gerade jene, vergisst er nicht.

So lauern sie stets auf neue Beute
Und plündern aus, die handelnden Leute.
Sie holt der Sensenmann nicht vom Todesbette,
Höchstens von der Gefängniskette
Oder gar schlimmer, wenn sie vernichtet,
Ist’s die Klinge die sie richtet.

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