Crusaders – Thy Kingdom Come

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Crusaders versetzt dich in die Zeit der Kreuzzüge und der mittelalterlichen Zeit. Deine Armee sendest du in Echtzeit aufs Feld. Papst Urban II. rief 1095 zur Befreiung Jerusalems. Die Byzantiner rücken gegen die türkischen Seldschuken vor.

Die Armee des Kreuzzug agierte als Eingreiftruppe für Kaiser Alexios I. Die Kampagne von Crusaders startet am Bosporus. Du hast ein Heer aus mittelalterlichen Kämpfern, mit denen die Meerenge nach Kleinasien überquert ist. Denn Ziel ist es die Türken zu schlagen. Teilweise beschützt du päpstliche Gesandte, ein fürstfeindliche Anführer oder hältst mit deinen Türmen stand. Dem tatsächlichen historischen Verlauf folgst du bei dem Spiel nicht.

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Vor jeder Schlacht startest du mit der Verwaltung deines Heeres. Die Anzahl der Leute steigt und sie sammeln Erfahrung. Du hast die Möglichkeit neue Einheiten auszuheben, wozu schwere Fußkämpfer, Reiter und Bogenschützen gehören. Du willst aus fünf Parteien: Engländer, Franzosen, Lothringer, Kasilien und Neapel. Jede Partei hat mit bestimmten Einheiten ihre Stärken. Die Kampagne wirkt eher wie eine lose Aneinanderreihung von Schlachten. Es wird nicht einmal eine richtige Geschichte erzählt. Es gibt neben her ein paar Haupt- Nebenziele.

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Was dem Spiel außerdem fehlt ist Taktik. Zwar ist nicht jede Einheit in jedem Gelände passend, trotzdem gestalten sich die Gefechte nicht sonderlich realistisch. Hauptsächlich stirbst du einfach nur los. Dazu kommen kaum Rollenspieleffekte. Es gibt wenige herausragende Personen, die Boni mitbringen. Mit Punkten, die du für bestandene Missionen erhälst, besserst du deine Fähigkeiten.

Jede Einheit hat ihre Schwächen und Stärken Ritter haben den Speerkämpfern gegenüber das Nachsehen. Die leichte Infanterie wird von den Reiter niedergemacht und Bogenschützen eignet sich nicht für den Nahkampf. Die schwere Infanterie scheint übermächtig, denn sie blendet jeden. Im Grunde brauchst du nur schwere Tropfen und bist so gut wie unbesiegbar. Historisch korrekt sind die Ritter abschnittsweise auch nicht dargestellt. 3D Felder stellen das Schlachtfeld da und bringen etwas Realismus mit ins Spiel. Somit kannst du nur wenig und wirklich beeindruckend ist die Umgebung nicht.

Fazit

Crusaders wagt sich an ein historisches Thema, geht aber nicht wirklich darauf ein. Die Schlachten sind irgendwie immer gleich und du schickst deine Armee in den Kampf und besiegt mit Leichtigkeit den Gegner. Die Schlachten gestalten sich nicht taktisch und die Aufträge sind kaum abwechslungsreich. Ein historischen Verlauf suchst du hier vergeblich. Die schwer gepanzerten Truppen sind allem überlegen und so gut wie unbesiegbar. Der Rollenspielansatz kommt nicht wirklich durch und optisch hätten die Schlachten mehr hergeben können. Auch eine realistische Darstellung der Truppen fehlt. So richtig empfehlenswert ist dieses Spiel nicht.

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