Aritana and the Harpy’s Feather

Aritana und die Feder der Harpyie ist in vielerlei Hinsicht ein seltsames Spiel. Das Gameplay orientiert sich am 2D-Side-Scrolling und grafisch bietet das Spiel Comic-ähnliche Ästhetik. Sein visuelles Design ist ein reiner 90er-Plattformer und erinnert an die 16-Bit-Donkey-Kong-Titel, während es dennoch wie eine hochauflösende PC-Engine-Veröffentlichung aussieht. Sein Gameplay ist in vielerlei Hinsicht traditionell und führt zahlreiche einzigartige Mechaniken ein, dank eines Steuerungsschemas, das ebenso intelligent und interessant ist.

Die Geschichte ist relativ simpel. Es variieren das Kunstdesign und der Ton stark. Die Entwickler bieten ein überraschend düsteres Spiel. Der Häuptling des Dorfes folgt Aritana auf seiner Reise, um sein Leben zu retten. Er soll die Feder der Harpyie finden, die benötigt wird, um den Exorzismus der bösen Geister zu vervollständigen, die seinen Körper übernehmen. Diese Einstellung zu indigenen Stämmen und südamerikanischer Folklore mag eher düster klingen, aber alles spielt sich vor dem Hintergrund farbenfroher Grafiken und karikaturistischer Designs ab.

Es ist ein aufregender Action-Plattformer. Anstatt einfach auf die Köpfe der Gegner zu springen, wie es früher bei den Plattformspielen der Fall war, musst du über eine Art Abwärtssprung angreifen. Dies wird, wie bei den Standard-Bodenangriffen, durch einfaches Bewegen des rechten Daumensticks erreicht. Es ist nicht das, was wir von einem traditionellen Plattformer gewohnt sind, aber für sich allein funktioniert es einwandfrei. Das Umschalten zwischen Angriffen auf den rechten Daumenstab und Springen über die A-Taste kann etwas unhandlich sein, funktioniert aber größtenteils recht gut und verleiht dem Spiel eine einzigartige Identität. Die Sache ist, dass Aritana trotz seiner Probleme, wenn alles zusammenkommt, ein netter Plattformer ist, der ein angenehmes Gefühl für ständige Bewegung bietet.





Leider wirken die Kontrollen etwas umständlich. Das erste Problem liegt in der Tatsache, dass sich die etwas einzigartige “Stand” -Mechanik ständig nach mehr Aufwand anfühlt. Das kann zu einer Reihe irritierender Todesfälle führen, du versuchst, ansonsten machbare Sprünge zu in der falschen Haltung zu absolvieren.

Fazit

Nichts an Aritana und der Harpyienfeder ist schlecht, aber es ist auch nicht überragend. Der Inhalt ist relativ kurz, die Bosskämpfe wiederholen sich extrem und das Kontrollschema wurde trotz Anzeichen von Potenzial nicht erfolgreich mit dem Level-Design oder der Physik der Spiele vereinbart. Alles funktioniert im grundlegendsten Sinne, aber das bedeutet nicht, dass das Spielen so viel Spaß macht. Es hat sicherlich seine Momente und es gibt definitiv etwas zu sagen für seine nostalgisch ansprechende Ästhetik, aber leider gibt es trotz seiner positiven Aspekte einfach zu viele schlechte Designentscheidungen, um dies zu einer wirklich empfehlenswerten Erfahrung zu machen. Fans von Plattformspielern der 90er Jahre werden ausnahmslos mehr aus dieser Erfahrung herausholen, aber selbst die nostalgischsten Spieler werden wahrscheinlich von den umständlichen Steuerelementen und der etwas lockeren Bewegung enttäuscht sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.