Die Gamescom 2019 – Ein Rückblick

Gamescom 2019

Vom 20.08. bis zum 21.08.2019 besuchte ich die Gamescom für meinen Blog. Einen kleinen Rückblick gibt es hier.

Die Gamescom 2019

Vom 20.08. bis zum 24.08. findet die Gamescom 2019 statt. Ich habe ich Getümmel gestürzt. Den Startschuss gab die Anreise im Gamescom Camp. Als ich aus der Haltestelle Messe-Deutz heraustrat und am Messegelände mit Koffer vorbeirollte fragte ich mich, ob ich richtig war. Aber der Weg bis zur Autobahnbrücke war korrekt. Während ich mich den nach obenwindenden Weg mit Koffer hinaufhievte stellte sich mir die Frage, ob man darauf abzielt die Leute mit Feinstaub zu vergiften, bevor sie zum Rheinpark kommen. Dann kommt einem das Parkklima erholsamer und sauberer vor. 20 geschlagene Minuten zerrte ich das Gepäck an einer vollbefahrenen Straße hinter mir her, bevor es die Spirale hinab in den Park ging. Für Höhenängstliche ist dieser Weg nichts, der in beachtlicher Höhe über den Köpfen der Leute schwebt. Bemerkenswert sei hier angemerkt, ist der Parkplatz, der surreal das klassische Straßenparken vom Platz, bis über eine stockwerkehohe senkrechte Hausmauer, mitsamt Straßenschild ermöglicht.

Das Camp

Im Camp wartet „die Horde“ mit diversem Gepäck auf ihr Eincheckritual. Dann hieß es, die unterschriebene Campingordnung und Pfand abgeben, Müllchip und Bändchen bekommen und eintreten. Es folgte das Schlüsselabholen fürs Schließfach und eine Schlüsselpfandabholung. Anschließend wurde ein Campingplatz zugewiesen.
Hier begann der Spaß des Zeltaufbauens. Die Fragen häufen sich im selben Maße: Wierum gehört die verdammte Zeltplane? Wie bekomme ich die Heringe in den knochentrockenen Boden? Woher bekomme ich einen Gummihammer her, um sie gerade zu biegen und im Boden zu versenken? Wo kommt diese Schnur jetzt hin und macht sie überhaupt hier Sinn? Die Stangen werden zusammengesteckt und das Zelt in die Höhe gereckt.
Im Camp gab es Toilettenwagen auf der einen Seite und Duschwagen auf der Anderen. Dort befand sich auch das Jugendhaus mit Billardtisch u d Co. Der Hauptplatz präsentierte sich mit einer kleinen Tribüne mit großem Bildschirm. Hier fanden abends Turniere statt. Retroklassiker wie Super Smash Brothers und Mariokart kramte man dafür heraus. Dann versammelte sich die vereinte Gamerhorde dort, um ihre gemeinsame Hochachtung für das Spiel im Jubel und Gegröle auszudrücken. Für Freunde des „richtigen“ Sports luden Basketball und Tischtennisplatte ein. In einem Zelt war das Chillen und Zocken auf der Couch Pflicht, während andere sich kulinarisch auf Chicken Nuggets und Kartoffelsalat stürzten. Im hinteren Bereich wärmte das lösende Lagerfeuer auskühlende Leiber in der Nacht. Wenn man es wagte, sich ganz und gar durchs Gebüsch zu schlagen, erreichte man den muschelübersäten Sandstrand vom Rhein, in dem striktes Badeverbot herrscht, weil die mitreißenden Strömungen zu gefährlich sind. Mehrere Wachen hielten ein Auge auf die Einhaltung der Campregeln.

Wer Leute entdeckt, die dauernd mit Taschen durch die Gegend rennen, der sei auf folgendes hingewiesen. Im letzte Jahr gab es einige Polizeieinsätze im Camp. Zelte mit Schlössern wurden aufgeschlitzt, andere durchwühlt und die Wertsachen entwendet. Deswegen ist es am sinnvollsten die wertvollsten Dinge immer bei sich zu tragen. (Das ist außerdem ein Grund, warum Zeltschlösser wenig Sinn machen).
Nochmal über die Autobrücke gelaufen, deckten wir uns beim Lidl mit nahrhaltigen Frühstücksschokoladenbrötchen ein. Abendbrot bot ein Dönerbistro, dessen andere Seite sich als hochwertiges Restaurant entpuppte. Bereits jetzt fühlten sich meine Füße an, als bräuchte ich ein paar Neue.
Die Vorgabe von 2×2 m pro Zelt pro Person, interessierte eigentlich keinen. Es reisten 2 Personen teilweise mit 4-Personen-Zelten an. Ein hoch übrigens auf Zelte, in denen man sich im Stehen anziehen konnte. Meines war so klein, dass ich alles im Liegen machen musste, was nicht das vorteilhafteste im Dunkeln ist. Sogar Pavillons wurden aufgebaut.
Beim Camp sollte man sich darauf einstellen, dass es viel Musik, viel zocken und viel Alkohol gibt. Es gibt genügend, die sich hier über Nacht „abschießen“. Man kann aber auch in Ruhe schlafen. Notfalls gibt es zudem Stöpsel für die Ohren. Beim Camp gab es beim Einchecken einen kleine gefüllten Rucksack dazu.

Dienstag, der 20.08.2019

Am 20.08. hieß es 6 Uhr aufstehen. Wunderbar, wenn am Morgen die Duschen die Warmduschenden ablehnen und nur kaltes Duschen ermöglichen. Somit weichen alle auf das Jugendhaus aus. Erfahrene Gamescom-Camperinnen rechnen hier jederzeit mit einem akribisch durchgeplanten Spinnenüberfall. Die Glückhaften werden verschont und konzentrieren sich auf ein platzsparendes Kurzzeit-Kleinraumduschen mit vehementen Versuchen trockene Frischkleidung nicht völlig zu durchnässen. Haare hier nicht zu waschen, wenn du keine Duschkappe vorrätig hast, verbuchen wir unter dem Motto: Netter Versuch, denn die Duschen waren weder höhenverstellbar, noch herausnehmbar. Das boten wieder die Containerduschen.

Somit verrichtete ich meine Morgentoilette gezwungenermaßen im Jugendhaus, mit Glück unbehelligt von den achtbeinigen Gesellen. Das Frühstück beschränkte sich auf Schokoladenbrötchen und Wasser, bevor ich mit einer befreundeten Redakteurin aufbrach. Wieder wanderten wir über die Brücke, zum Eingang Nord. Die Akkreditierung sollte man hierbei der Hand haben und die Schlange der Leute war nicht gerade klein. Beim Einlass scannte man den Barcode der Akkreditierung ein. Dienstags machte es Sinn, viel von der Entertainmentarea abzulaufen. Die Öffentlichkeit war noch nicht zugelassen und die Warteschlangen waren bei vielen Spielen nicht ganz so lang. Das bedeutete nicht, dass es keine Schlangen gibt.

Du wirst erschlagen von Eindrücken, weshalb es sinnvoll ist die Kleinen zu Haus zu lassen. Zwar gibt es eine Betreuungsstation für Kinder ab 4 Jahre, trotzdem ist es zu viel und zu voll, wenn die Gamescom richtig losgeht.

Die Pressezentren

Es gibt zwei Pressezentren. Eines befindet sich im Norden und eines im Westen. Beide sind über Rolltreppe erreichbar. Die zwei Eingänge werden jeweils von zwei Security-Verantwortlichen flankiert. Sie scannten, wer von den registrierten Pressemitgliedern das Zentrum verließ. Im oberen Geschoss befindet sich eine der besagte Räumlichkeit. Zuerst musst du die Akkreditierung scannen und noch einmal ausdrucken lassen. Dieser Ausdruck wird in einem Umhänger eingelegt, der dich während der ganzen Gamescom ausweist. Du musst ihn immer wieder vorzeigen. Im Pressezentrum lässt du Jacke und Rucksack zurück. Für ein Pfand von 1 Euro, gibt es Schließfächer. Für die Garderobe erhältst du einen Schein, mit dem du sie auslösen kannst. Außerdem gibt es hier ein Bistro, in dem du günstig Essen bekommst (die Schokomuffins sind himmlisch fluffig weich). Du findest hier Bänke zum Arbeiten und Steckdosen.

Die Gamescom am 20.08.2019

Am ersten Tag stürzte ich mich in die Entertainmenthallen. Im Eingangsbereich begrüßte mich Doom mit einem Tor in verschiedene Welten. Halle 8 forderte auf, in die Haut eines menschenvernichtenden Aliens zu schlüpfen. Riesige Figuren, hohe Lautstärke und viele große Bildschirme wollen von ihrem Spiel überzeugen. „Annogeil“ ist das Stichwort. An den Gamescom-Tagen wird moderiert, geworben, gespielt und gefeiert.
Am Dienstag war das Ende 19:00 Uhr absehbar, wenn da nicht noch „The Mix“ gewesen wäre. Halle 10 hatte ich bereits zum Abend hin zur Hälfte gesichtet. Von 19:00 Uhr bis 23:00Uhr setzte sich ein Teil der Indieszene noch einmal separat für angemeldete Pressemitglieder in Szene. Dann hieß es: Sich auf der Liste abhaken lassen, Games anzocken, essen und trinkenund natürlich-weiterlaufen.
Die Füße sind schon fünf mal gestorbenen und du bist immer noch auf den Beinen. Für dich bedeutet das, du gehst wieder 20 Minuten zu Fuß über die Brücke zum Camp. Wer jetzt noch Energie hat, kann abfeiern, etwas trinken, zocken, Sport machen. Wer ganz durchgezogen hat, der kommt erst halb 12 an, denn The MIX ging bis 23 Uhr. Wir verschwanden 22 Uhr und waren 22:30Uhr im Camp.

Mittwoch, der 21.08.2019 – 2. Tag

Auch der Mittwoch verlangte wieder danach, dass ich 6:00 Uhr früh aufstand. Im Camp waren bereits einige Gamescom Besucher angereist und bei den Duschen bildeten sich die 1. Schlangen. Ich hatte gerade noch Glück, früh genug bei den Duschen gewesen zu sein, um dort hinein zu geraten. Am Mittwoch war für mich der Business-Tag. Für mich lag das Ziel in Halle 1-4. Teilweise sind diese Hallenbereiche in 2 Etagen unterteilt. Das findet sich mitunter auch der Entertainment-Area, bei der Halle 10 sich in ein Ober- und ein Untergeschoss unterteilte. Eigentlich habe ich den Mittwoch fast nur in Halle 4.1 verbracht. Halle 4.1 war der Bereich, in welchem sich im Business-Bereich die Indie-Entwickler noch einmal vorstellten. Sie war Länder unterteilt. Am jeweiligen Ende vom Raum befand sich eine Rolltreppe. Links im Raum verteilten sich die ersten Aussteller aus Polen. Ungefähr 4-5 Entwickler verteilten sich mit ihren Spielen immer in einer Einbuchtung, die durch verschiedene Wände entstand. Ein ganzer Teil der Halle 4.1 war Deutschland gewidmet. Im Vergleich zu den anderen Ländern stellte sich die deutsche Spieleindustrie im Businessbereich verschlossen und konservativ dar.

Einige Spiele versteckten sich im hinteren Bereich, in dem ich an einem anderen Tag noch einen Termin wahrnehmen sollte. In der deutschen Spieleindustrie konzentrierte man sich eher auf das reine Business, als auf eine weitere Präsentation von Spielen im Businessbereich. Bei den anderen Ländern war dies eher weniger der Fall. Sie stellten sich offen, ihren Spielen vor. Es gab die Möglichkeit sie auszuprobieren und Visitenkarten auszutauschen. Bis 20:00 Uhr sollte an diesem Tag die Messe gehen, aber es stellte sich heraus, dass bereits 18:00 Uhr einige Aussteller im Businessbereich den Raum verließen. So fanden sich dort dann auch nicht mehr die Möglichkeiten, abends dort Spiele zu betrachten.

Standpartys

Was bereits am Dienstag besonders auffallend war, war spät abends laut dröhnende Musik, die durch die Hallen mit einem kräftigen Bass schalten. Eine bekannte Redakteuren erzählte mir, dass sie Aussteller für ihre Angestellten sogenannte Standpartys veranstalteten. Bei diesen hatten die Angestellten selber die Möglichkeit auch die eigenen Spiele zu zocken. Am nächsten Tag sollte ich mir nun eine Standparty hineingeraten. Denn auffälligerweisee, bildeten sich abends plötzlich Menschentrauben an speziellen Ständen, wo beispielsweise Schinken aufgeschnitten und hochprozentige Getränke ausgegeben wurden. An dem Tag, an welchem ich in Halle 4.1 unterwegs war geriet ich selbst in die Standparty bzw. die Happy Hour der Schweiz. Die Schweizer Spielemacher verteilten freies Bier, Sekt, Wasser und Orangensaft sowie leckere Schokolade.

Der Gamescom-Kongress

Am Mittwoch fand der Gamescom-Kongress statt. Etliche Vorträge finden dort gleichzeitig in mehreren Kongressräumen statt. Ich selbst habe mich vor allem für den Vortrag zum Thema: Transmediales und interaktives Erzählen zwischen Jugendbuch und Rollenspiel, interessiert. Ein Grund war unter anderem der Auftritt von Wolfgang Hohlbein, der mit seinen Büchern einer der Gründe ist, aus denen nicht angefangen habe zu schreiben. Es wurde ein Vergleich der Herangehensweise von Spieleautoren und Schriftsteller an ihre Werke vorgenommen. Der Vortrag fand auf der Public-Bühne statt. Für den Kongress wird ein separates Ticket oder eine extra Akkreditierung benötigt. Ansonsten ist der Zutritt nicht gestattet.

Donnerstag, der 22.08.2019 – Dritter und letzter Tag

Am letzten Tag war mein Termintag. Unglücklicherweise hatte ich mich bei einigen Terminzeiten vertan. Ansonsten bestanden die Termine darin, sich Spiele von einigen Entwicklern gezielt noch einmal zeigen zu lassen und mit den Entwicklern selbst zu sprechen. Für mich war es das 1. Mal, dass ich solche Termine wahrgenommen habe. Im letzten Jahr war ich nicht so geistesgegenwärtig, Entwickler rechtzeitig anzuschreiben. Bei dem Spiel Cyberpunk habe ich leider keinen Termin bekommen, was ich sehr schade fand, da ich bereits das 2. Jahr vor der Entwicklerwand stand. Sehr interessant war ein Blick auf das Warhammerspiel von Kalypso-Games. Begeistert hat mich das Studio Daedalic, die ich erst im Hamburger Pavillon vermutete, aber nicht fand. Sie befanden sich im hinteren Teil des Deutschlandpavillons, der nur für Besucher mit Termin zu finden war. Aber auch in der Entertainment-Area warf ich am letzten Tag einen Blick hinein, um mir das neue Spiel Iron Danger von Daedalic anzusehen. Im Pavillon bekam ich A Year of Rain gezeigt, dass an die alten Warcraft-Spiele erinnert. Mein krönender Abschluss war die Freude darüber, vom Studio Daedalic ein Schnabeltierstofftier bekommen zu haben (Deponia lässt grüßen). Ich habe am Tag davor sogar bei den Totem Warriors, einer Firma die Sounds für Spiele komponiert, einen spontanen Interviewtermin mit einem Komponisten bekommen, den ich bereits frühs 9:30 Uhr wahrnahm.

Die Werbegeschenke

Der Besuch der Gamescom ist vor allem für Aussteller und Besucher sowie für Presse eine Werbeveranstaltung. Als akkreditierte Journalist bekommt man zuerst einmal einen Hallenplan zur Übersicht zur Gamescom in die Hand. Dazu erscheinen täglich Zeitschriften, unter dem Titel Gamescom Daily, bei denen aktuelle Spiele und Hallenpläne veröffentlicht werden. Mit der Akkreditierung bedeutet Werbung für beide Seiten vor allem der Austausch von Visitenkarten. In der Entertainment Terrier gibt es einige Highlights, wie zum Beispiel T-Shirts die man mit einer großen Werbetasche geschenkt bekommt. Leider sind diese T-Shirts nicht immer in der entsprechenden Größe. Aber es gibt auch Ausnahmen, wie zum Beispiel Parker-Online, die eine gigantische Tassentasche und einer großen T-Shirt Größe gepunktet haben. Mein Haken dabei war allerdings die Tasche, denn die hatte ein Produktionsfehler und nur einen Henkel, weshalb ich sie zurückgelassen habe. Viel zu finden sind Buttons, Flyer oder Hefte. Taschen finden sich hin und wieder ebenfalls. Ergänzt wird das Ganze durch Kugelschreiber, Anhänger und manchmal auch Notizblöcke. Sogar Trinkbecher lassen sich darunter finden Zu den Werbegeschenken gehören in der Regel auch Presskits, welche an die Presse gegeben werden. Besonders begeistert war ich von einem Entwickler, der seine Visitenkarte mit einem Stick und dem jeweiligen Presskit bestückt hat, sowie einem anderen Entwickler, der sein Fest auf einen Stick vergab. Ein schönes Buch präsentierte der spanische Businessabschnitt, wo sich immer ein Buch findet, in welchen Spiele und spanischen Entwickler gesammelt präsentiert werden. Wenn man Glück hat, vergeben einige Entwickler auch Steamcodes, damit ihre Spiele getestet werden. Je nach Budget und Möglichkeiten sind die Geschenke vielfältig.

Der Businessbereich

Manch einer fragt sich, wie sich der Businessbereich vom Entertainmentbereich auf der Gamescom unterscheidet, abgesehen davon, dass man dort als „Normalmensch“ nicht hereinkommt. Ich definiere es mal so: der Businessbereich ist der Bereich, in dem der Herr Anzug und Krawatte und die Dame ihr Geschäftsoutfit tragen. Hier werden Geschäfte gemacht. Das bedeutet, dass sich unter anderem Entwickler und Publisher an diesem Ort finden. Aber dies ist nicht alles. Hier präsentieren sich Softwarefirmen, Hardwarefirmen, Banken und Förderprogramme. Was dem Businessbereich fehlt, ist vor allem Offenheit. Wer hier keinen Termin hat, steht in der Regel vor einem Schalter, der von 2 Damen besetzt ist, die höchstens mal ein Flyer herausgeben. Die Gänge bestehen aus weißen Wänden, an denen hier und da mal ein Eingang zu finden ist, an dem ein Mitarbeiter Spalier steht. Die einzige Offenheit findet man hier eher in Halle 4.1 und alle 3. Eine Ausnahmeregelung gilt für EA, die die komplette Halle 1 für sich haben. Da ich dort noch nie hereinkam, kann ich dazu nicht sagen. Aber ich habe die anderen Hallen zumindest einmal gesehen, wir Material geholt, wo es zu bekommen ist und noch einige Entwickler gefunden, die ich vorstellen möchte. Das hauptsächliche ist hier aber auch das Austauschen von Visitenkarten. Der Businessbereich ist genau aus diesem Grund nur mit Akkreditierung oder entsprechender Ausweisung betretbar. Das schöne am Businessbereich ist übrigens die häufigere Möglichkeit zu sitzen, während man mit dem Menschen spricht.

Fazit

Die Akkreditierung für die Gamescom hat ihre Vorteile, verlangt aber viel Arbeit und Einsatzbereitschaft. Sie ist nicht mit einem regulären Gamescombesuch gleichzusetzen. Es ist nicht einfach nur Spaß. Ab Donnerstag wird es voll, am Wochenende soll es noch voller sein. Bisher habe ich mich diesbezüglich auf die Pressetage beschränkt. Wenn die Menschenmassen kommen, ziehe ich mich am zweiten und dritten Tag in die Business Area zurück. Der Gamescombesuch war vor allem: Werbetrommel rühren und Füße Wundlaufen. Wer zur Gamescom fährt, muss alles gut durchplanen, denn man muss wissen, wo man hinwill. Was ich weniger wahrgenommen habe, sind die Konzerte in den Hallen, die manche Veranstalter für die Fans arrangierten. Man erkannte sie an einer Überfülle an Leuten. Was immer wieder zu merken ist: Man freut sich sehr auf die Gamescom, man spricht mal wieder Englisch (die Hauptsprache auf der Gamescom), man trifft sehr nette Leute, aber man ist froh, wenn sie wieder vorbei ist. Zudem heißt es hier nicht nur „abgrasen“, sondern im Nachhinein auch liefern, denn ich fahre hin um neue Entwickler zu treffen und kennenzulernen und ihre Spiele im Nachhinein zu präsentieren. Trotzdem ist es immer wieder einen Besuch wert, der jede Menge Stresss mit sich bringt und sich einen neue Füße wünschen lässt. Übrigens: Wenn die Menschenmassen da sind, dauert ein Gang vom Eingang Nord zum Businessbereich fast eine gute halbe Stunde.
Auch die Übernachtung im Camp ist flexibel und relativ „nah dran“. Eine halbe Stunde läuft man ungefähr zum Messegelände. Im Camp gibt es einige Leute die sich betrinken. Trotzdem sind die Leute sehr nett und man hilft sich jederzeit untereinander.

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