Journey

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Hat Journey eine Handlung? Ist es Kunst, Erkundung, Selbstfindung? Diese Fragen wirft das Spiel von thatgamecompany auf.

Eine namenlose Gestalt erscheint in der Wüste. Ihr Ziel besteht darin, einen Berggipfel zu erreichen. Sie durchquert die Wüste, dunkle Höhlen und verfallene Ruinen. Auf ihrem Weg begegnen ihr Stoffdrachen und ein identischer Reisender, den ein weiterer, echter Mensch steuert. Journey bietet einen interessanten Koop-Modus. Über Rufe kommunizierst du mit dem anderen Menschen. Es gibt keinen Chat, keine andere Kommunikationsmöglichkeit.

Die Grafik wirkt stilisiert, einfach und künstlerisch. Journey vermittelt durch die Welt und die darin klingende Musik eine atemberaubende Atmosphäre. Sie gleicht einer Sinnesreise. Die beiden Spieler im Spiel unterstützen sich gegenseitig. Jedoch trifft man nur einen einzigen anderen Spieler gleichzeitig. Zur Identifikation besitzt jeder Spieler auf seiner Robe eine Rune. Sie sammeln Stoffteile in der Wüste, die es ihnen ermöglichen kurzzeitig zu fliegen. Die Ruinen verstecken weitere magische Objekte und Wandteppiche mit Hinweisen auf die Weiterreise.

Fazit

Journey ist ein Spiel, bestehend aus puren Emotionen. Die Welt ist neuartig, genau wie die Stoffwesen, die sich darin bewegen. Nicht jedes Wesen ist gutartig. Die Reise durch die Wüste und andere Gebiete hinterlassen den Eindruck einer Reise nach Selbstfindung. Ähnlich wirken auch die Gestalten, denen der Charakter im Traum begegnet. Das Ziel über allem ist das Erreichen des Berggipfels. Eine besondere Stellung nimmt der andere Spieler ein, von dem man nur weiß, das es sich um einen anderen Menschen handelt. Das Spiel ist relativ kurz und trotzdem jeden Fall eine Empfehlung wert.

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