Aedis Memories – Generation of Chaos

Aedeus Memories Shinten Makai - GOC V (Japan) Cover

Aedis Eclipse ist das Sequel zu Generation auf Chaos. Es erfordert viel Geduld, da es sich um ein taktisches Spiel handelt.

Aedis Eclipse – Generation of Chaos

Das Spiel ist ein rundenbasierendes Strategiespiel mit Rollenspielelementen. Es gibt nicht nur eine, sondern 3 Geschichten die das Spiel verfolgt, die auf 3 Ebenen spielen. Das 1. ist die Ebene von Greckland, die untere Welt. Aedis ist die Welt an der Oberfläche und Galadia ist die himmlische Welt. In welcher Welt das Spiel beginnst kannst du selbst auswählen. Neulinge starten er in der unteren Welt, da sie ein Tutorial Jahr bietet und in die komplexe Spielmechanik einführt. Problematisch ist, dass diese etwas sperrig wirkt. In der Regel findest du bei den Geschichten die typischen RPG-Elemente, die sich zusammensetzen aus Königreichen, die sich im Krieg befinden, freche, jugendlichen Helden, die die Welt retten und Technologie, die gegen Magie antritt. Die Storystruktur ist eine andere, als im Ersten Teil. Ansonsten gleichen sich die Spiele.

Gameplay

Das Gameplay findet auf eine Segmentierungskarte statt, die mit verschiedenen Befestigungen übersieht sind und wo du auch die Monster findest. Das Ziel ist es, das gegnerische Hauptquartier zu besiegen und das eigene zeitgleich zu verteidigen. Für jede Mission wählst die Kommandanten aus, die du ins Spiel bringen willst. Dann starten du und dein KI-Gegner in den Kampf. Das Spielfeld muss im rundenbasierenden Taktikkampf erobert werden. Dabei musst du oft viel zu viele verschiedene Faktoren und Fähigkeiten berücksichtigen. Einige Quadrate auf dem Gitter sind mit bestimmten Elementen verbunden, die einschränken welcher Kommandant sie überqueren kann und wer dementsprechend die Kämpfe auf ihnen beeinflusst. Andere Schwierigkeiten entstehen durch die Höhe des Geländes, die Zusammenarbeit der Kommandanten, um ihre Effektivität zu erhöhen und den Aufbau verschiedener Strukturen.

Aedeus Memories Shinten Makai - Screenshot

Menüs und Statistiken

Im besten Fall bietet das Spiel die gleiche Dynamik, die andere Spiele dieser Art mit sich bringen. Die Karte muss Stück für Stück erobert werden und die Invasion des feindlichen Hauptquartiere ist mit das lohnenswertes Ziel, da die größten Karten allein mehrere Stunden dauern können. Es hilft dir, Gefangene zu nehmen und die Vorteile jeden Gebäudes kennen zu lernen. In Aedis Eclipse, ebenso wie in Generation auf Chaos, sind die verschiedenen Menüs sehr komplex gestaltet, gefüllt mit kleinen Texten und Statistiken. Teilweise sind sie so überfrachtet, dass du nicht so einfach erkennst welche Informationen wirklich hilfreich für dich sind. Das Unterwelt-Tutorial bietet dir mehr Einführung als im Originalspiel, aber es ist zu unvollständig, um wirklich hilfreich zu sein. Die einzige Möglichkeit die strategischen Stärken verschiedener Strukturen kennen zu lernen oder die Statistiken zu nutzen, ist die Erfahrung. Es dauert einige Stunden, sich dort einzugewöhnen und herauszufinden, wo die verschiedenen Befehle versteckt sind. Verbringt viel Zeit damit, die Menüs zu durchforsten, was die Geschwindigkeit des Spieles weiter verringert.

Aedeus Memories Shinten Makai - Screenshot2

Die Kämpfe

Die Kampfabschnitte unterscheiden sich von den langsameren rundenbasierenden Abschnitten bei den Kommandeur in den Kampf eintritt bewegst du dich auf einer kleineren Karte. Dort siehst du den Kommandanten mit einer kleineren Armee von Einheiten in Echtzeit, wie er die feindliche Streitmacht übernimmt. Diese Schlachten sehen zunächst ganz interessant aus und die Kommandeure nutzen dabei eine Reihe eindrucksvoll aussehender Spezialfähigkeiten, solange die Anzeige dafür aufgeladen ist. Es ist möglich eine Vorkampf-Formation festzulegen, aber sobald die Schlacht beginnt hast du nur wenig Möglichkeiten, Befehle zu geben. Den Verlauf des Gefechte kannst du nur schlecht kontrollieren. Hast die Möglichkeit zum Beispiel einen Angriffsbefehl zu geben, aber du kannst nicht auswählen welche Einheiten angegriffen werden sollen. Der daraus resultierende Kampf ist etwas chaotischer , da die Einheiten oft direkt vor einander stehen aber nicht angreifen oder in die falsche Richtung marschieren. Dazu kommt eine recht starre Einheiten Animation, die das ganze nicht wirklich dynamisch wirken lässt. Das Spiel wirkt in dieser Hinsicht nicht ganz ausgereift.

Fazit

Die Spezialfähigkeiten im Spiel sehen beeindruckend aus, die Echtzeitkämpfe sind langweilig und unorganisiert und dicke Spielgeschwindigkeit wird durch viele Aspekte in die Länge gezogen und verlangsamt. Die einfache Aufgabe eine Runde zu beenden, zieht sich mitunter sehr lange hin. Dieses Spiel ist durchaus etwas für Strategiefans, die sich dadurch aber auf einen langwierige Einarbeitung und langwierige Gefechte einstellen müssen.

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