Man of Medan

Der Spieleentwickler Supermassive Games brachte 2018 The Dark Pictures Anthology: Man of Medan heraus. Es handelt sich um eine Geisterschiffgeschichte.

Eine Gruppe junger Menschen plant einen Taucherausflug. Die Helden im Spiel sind der Medizinstudent Alex, sein schüchterner Bruder Brad un seine reiche Freundin Julia. Dazu kommt ihr Bruder Conrad. Die Kapitänin der Crew ist Fliss. Die Gruppe entdeckt unter Wasser das Wrack eines Weltkriegsbombers. Dieser beherbergt Koordinaten von einem vermeintlichen Schatz. Ein paar Fischer werden darauf aufmerksam. Das gibt Probleme, denn diese überrumpeln die Tauchergruppe mit gezückten Waffen. Sie sollen die Fischer zum Schatz führen. Der Weg führt zu einem Geisterschiff aus dem zweiten Weltkrieg.

Die Gruppe entkommt den Fischern und schleichen jetzt durchs Schiff. Der Dampfer ist übersät mit Leichen, die aus Angst und Panik gestorben sind. Du begibst dich auf die Suche nach dem Geheimnis, welches dahinter steckt. Zugleich suchst du einen Fluchtweg vom Schiff.

Die Dialoge wirken sehr aufgesetzt und nicht sonderlich natürlich. Insgesamt wirken die Figuren ein wenig characterlos. Sie reagieren außerdem auf deine Entscheidungen im Spiel.

Das Spiel hat wirkt atmosphärisch dicht. Unheimliche Geräusche in der Dunkelheit und wenig Licht schaffen eine gruselige Atmosphäre. Die Protagonisten hören und sehen Dinge, sodass sie glauben verrückt zu werden. Zudem hören sie diese teilweise vereinzelt und allein. Leichen verändern sich, wenn du sie beobachtest. Horror und Anspannung sind beim Spielen immer präsent. Die Entscheidungen fällst du unter Zeitdruck. Du hast immer nur eine bestimmte Zeit dafür. Teilweise fällst du Entscheidungen in Dialogen. Gegen Ende können falsche Entscheidungen dazu führen, dass ein Charakter stirbt. Außerdem haben sie Einflüsse auf das Ende der Geschichte. Das Spiel speist sich aus Entscheidungen und vielen Quickteim-Events.

Fazit

Man of Medan ist ein Spiel, dass fesseln kann. Das Spiel hat eine Gruselatmosphäre, die dich unter ständige Anspannung setzt. Das Spiel setzt auf den Unterschied zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit. Oft finden sich aber auch Klischees. Die Quicktime-Events sorgen öfter mal für Panik. Die Figuren hätten besser ausgearbeitet werden können. Horrorfans sollten aber definitiv einen Blick auf Man of Medan werfen.

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