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Intruders: Hide and Seek

Games und Lyrik

Die spanischen Tessera Studios macht aus dem klassischen Versteckspiel tödlichen Ernst. Das VR-Spiel ist ein Psychothriller, indem du als 13-jähriger Ben, einem Haus entkommen musst. Drei Leute verschaffen sich Zutritt zu eurem Haus. Deine Eltern werden gefesselt und sind als Geiseln im Keller gefangen und Ben muss Hilfe holen und Medizin für seine Krankenschwester auftreiben, um alle zu retten.

Mit seinen Eltern und seiner jüngeren Schwester Iris macht sich Ben auf den Weg nach Hause. Zuerst einmal warten tägliche Aufgaben, wie zum Beispiel Tischdecken, auf dich. Die Dialoge gestalten sich hierbei nicht sehr überragend. Der Vater forscht und die Schwester hat gesundheitliche Probleme. Zuerst einmal spielst du mit einer kleinen Schwester verstecken. Bedarfs nicht entdeckt werden musst einen Schlüssel suchen, um aus einem fiktiven Raum zufrieden. Als Versteck eignen sich beispielsweise Schränke oder auch Möbel. dabei gehst du den suchenden Augen aus dem Weg. Das ganze wird aus der Ego-Perspektive gespielt. Du bewegst dich in geduckter Haltung durch das Haus.

Intruders Screenshot

 Ganz so spannend, wie es sich anhört, ist das Versteckspielen leider doch nicht. Du klapperst vor allem Räume ab, die das System auf der Karte automatisch markiert. Immer wieder wirst du von A nach B geschickt. Vereinzelt gibt es Momente voller Spannung, aber die Position der Gegner erkennst du durch die Lichtkegel und das Gequatsche relativ schnell. Wirst du erwischt, dann kommst du den Verfolgern meist sowieso nicht. Auch das verkriechen in manchen verstecken hilft da nicht.  In bestimmten Arealen wie Lüftungsschächten oder dem Labor des Vaters tauchen in der Regel keine Gegner auf. Das Minispiel bei dem man den Puls denkt, taucht relativ selten auf. Eindringlinge ablenken,  kannst du leider auch nicht. VR ist für das Spiel nicht unbedingt notwendig.

Fazit

Intruders: Hide and Seek ist ein interessantes Versteckspiel, das jedoch seine Möglichkeiten nicht ausgelotet. Oft ist viel zu viel Gefühl der Sicherheit in dem Spiel gegeben. wirst du erwischt, was auch nicht mehr zufrieden, denn du wirst sowieso nicht entkommen. Auch in das Versteck kannst du dich dann nicht rechtzeitig verkriechen. Abschütteln lassen sich die Verfolger nicht. Die einzelnen Zimmer und die nächsten Ziele werden einfach auf der Karte markiert. Nach zwei bis zweieinhalb Stunden ist das Spiel bereits durchgespielt. Die Dialoge lassen zu wünschen übrig und die Synchronisation hat Luft nach oben. Bei der Grafik hätte man ebenfalls noch eine Portion draufsetzen können. Es gibt zwar ein alternatives Ende und das Konzept an sich ist sehr gelungen, jedoch hätte die Gesamtumsetzung besser sein können.

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