Still There

Still There Screenshot

Im fernen Bento Weltraum-Leuchtturm ist jeder Tag der gleiche. Das ändert sich als eine mysteriöse Funkbotschaft eintrifft. Weiche der Vergangenheit aus, begrüße das Vergessen und koche den perfekten italienischen Kaffee. Still There ist ein psychologisches Abenteuerspiel über Trauer, mit technischen Rätseln, etwas verrückt und mit schwarzem Humor. Wie weit ist weit genug?

Still There

Zu den Aufgaben des Leuchtturmwetters gehören die allgemeine Wartung, das beheben eventuelle Störungen, periodische Funkübertragungen und das sammeln von Daten aus dem Weltall. Weiterhin gehören dazu die Funk- und Navigationshilfe für nahe gelegene Raumschiffe und experimenteller Arzneimittelstudien.

Notwendig sind gute Fingerfertigkeit, um das notwendige Werkzeug zu benutzen und die Ausrüstung zu bedienen, die Bereitschaft lange Zeit in Isolation zu leben und die Fähigkeit unter Stress zu arbeiten ein gewisses Maß an Geduld ist erforderlich mit der fortgeschrittenen KI des Schiffes fertig zu werden. Bevorzugt werden für den Job Kandidaten ohne Kinder und Ehepartner bevorzugt.

Der Protagonist, der dieses Jobangebot angenommen hat ist Karl, der seitdem auf der Raumstation arbeitet.

Damit er nicht vereinsamt, hat er Gorky, ein etwas nervtötender Bordcomputer, mit einem Smiley-Gesicht. Er wirkt vor allem am Anfang mit seiner Art nervig. Statt ihn zu unterstützen, protokolliert er aufs Genaueste, wenn Karl zu spät zum Dienst kommt und gibt ungewünschte Kommentare ab, dass Karl nicht für’s Herumsitzen sein Geld bekommt.

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Die Arbeiten in der Station, die Karl durchzuführen hat, sind knackige Rätsel. Er muss beispielsweise herausfinden, ob die Sauerstoff-Aufbereitung problemlos funktioniert. Täglich warten Katografie-Aufgaben auf Karl. Zur Unterstützung gibt es Gorky und einige Anleitungen, mit denen sich die eine oder andere Sache zusammenbauen lässt. Hier ist logisches Denkvermögen gefragt. Gorky steht dir bei den Rätseln nur unterstützend zur Seite. Die Lösung gibt er dir nicht. Die Rätsel haben viel mit Schaltern zu tun.

Die täglichen Herausforderungen sind der Toilettengang, Essen kochen, den Leguan füttern und die Wasseraufbereitung. Gespräche und Sequenzen füllen einen ganzen Teil vom Abenteuer. Im Traum begegnet Karl seiner Familie und seine tragische Geschichte wird erzählt. Damit lässt sich seine Entscheidung ins All zu gehen besser nachvollziehen.

Aus der Funkanlage tönt eine Frauenstimme. Ihr Schiff ist maneuvrierunfähig und man versucht die Crew zu retten.

Die Spielumgebung gestaltet sich stark detailreich. Für Switch-Spieler geht das Umlegen der Schalter in den Rätseln leichter von der Hand.

Fazit

Still There bietet eine sehr gute Geschichte. Die Rätsel sind richtige Kopfnüsse und die täglichen Aufgaben haben „Arbeitscharakter“. Die Geschichte ist dafür aber sehr spannend und die Geschichte wird sehr menschlich rübergebracht. Tod, Vereinsamung und Verlust sind Themen, auf die das Spiel Bezug nimmt. Gorky ist noch ein unterhaltsamer Bonus obendrauf. Ich kann das Spiel Still There von Iceberg Interactive nur empfehlen.

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