Das Schwarze Auge – Die Adventures

Memoria Cover

Satinavs Ketten ist eine Point&Click-Geschichte zum Schwarzen Auge. Daedalic hat auch hier seine Finger im Spiel.

Satinavs Ketten

Das Schwarze Auge: Satinavs Ketten ist kein Rollenspiel, wie man es erwartet hätte, sondern ein Adventure. Es fügt sich in die Welt vom Schwarzen Auge ein.

Geron ist der Protagonist dieses Abenteuers. Die Handlung spielt in Andergast, einem Ort in der Zeit des Hochmittelalters. Das einfache Volk lebt in der Stadt. Die Stadt Andersgast wird von einer Krähenplage heimgesucht. Die Bewohner werden von Alpträumen verfolgt. Man vermutet einen Seher dahinter, der Jahre vorher auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Leider hat dieser Geron vor seinem Tod noch als Unglücksbringer bezeichnet. Geron will dem entgegentreten und seine Stadt retten.

Charaktere

Geron ist der Lehrling des Vogelfängers und trifft bei seiner Reise auf den einen oder anderen Charakter. Eine dieser Personen ist die Fee Nuri, die etwas tolpatschig erscheint. Sie begegnen auf ihrer Reise Zyklopen, Schmugger und andere Figuren.

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Grafik, Sound, Rätsel und Handlung

Die Hintergründe sind komplett Handgezeichnet. Die Rätsel sind abwechslungsreich gestaltet. Trotzdem wirkt die Grafik nicht so hervorragend, wie man es von Daedalic kennt. Beide Charaktere beherrschen ein wenig Magie, mit der sie die Rätsel lösen können. Die Entscheidungen im Spiel beeinflussen leider in keiner Weise den Spielverlauf. Das Spiel gestaltet sich etwas düster. Die Dialoge sind gut gestaltet und das Spiel hat einige nette Zwischensequenzen. Der Soundtrack des Spiels ist sehr gut. Es gibt schöne Piano- und Gesangsstücke.

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Fazit

Daedalic hat ein nettes Adventure, mit schönem Soundtrack veröffentlicht. Grafisch hätte ich mir das Spiel schöner gewünscht. Die Kulissen sind hübsch gestatlte. Die Story ist Fantasylastig und hat eine gute Synchronisation. Die Rätsel sind abwechslungsreich und an manchen Stellen übertrieben schwer. Es ist nett, aber nicht überragend.

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Das Schwarze Auge: Memoria

Memoria ist eine weitere Daedalicumsetzung vom Schwarzen Auge. Dieser Teil ist die Fortsetzung von Satinavs Ketten. In Memoria wird die Geschichte von Geron weitererzählt, dessen Abenteuer mit Satinavs Ketten began. Geron geht mit dem fahrenden Händler Fahi einen Deal ein. Er soll ihn bei einem jahrhundertealten Rätsel helfen. Die Fee Nuri ist im Körper eines Raben gefangen und nur das Lösen des Rätsels kann sie befreien. Je länger sie ein Rabe ist, desto mehr Erinnerungen verliert sie.

In Memoria gibt es nicht nur den Handlungsstrang um Geron, sondern ein zweiten, der Prinzessin Sadja verfolgt, die 450 Jahre vorher das gleiche Rätsel zu lösen versucht. Auf dieser Mission verschwand sie spurlos.

Die Fee Nuri unterstützt dabei Geron. Sadja bekommt Unterstützung von einem besessenen Zauberstab. Das Spiel hat einige lustige Passagen trotz der düsteren Handlung. Ironie und Sarkasmus gibt es zur genüge.

Memoria Screenshot

Die Rätsel

Die Rätsel sind sehr gut gelungen. Die beiden Handlungen greifen durch die Rätsel außerdem ineinander. Die Rätsel sind knackig gestaltet. Zur Unterstützung gibt es eine Hotspot-Anzeige. Für die Rätsellösung gibt es verschiedene Zaubersprüche, die beide Protagonisten benutzten können.

Die Laufwege im Spiel sind kurz gehalten. Das spiel wird mit der Maus gesteuert. Die Grafik ist sehr schön gestaltet. Die Hintergründe sind detailliert und handgezeichnet.

Die Gespräche sind sehr schön synchronisiert worden. In den Dialogen gibt es die Auswahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Dialogmöglichkeiten. Leider lässt sich dadurch die Handlung nicht beeinflussen.

Fazit

Memoria ist dem Studio Daedalic sehr gut gelungen. Die Fortsetzung von Satinavs Ketten lässt sich unabhängig vom vorderen Teil spielen. Die Spielwelt ist wunderschön gezeichnet und detailverliebt gestaltet. Die Synchronisation ist ebenfalls hervorragend. Für Adventurefans und Fans vom Schwarzen Aue ist das Spiel definitiv empfehlenswert.

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