Resident Evil Revelations

Resident Evil Revelations

2004 wurde die Stadt Terragrigia als Seestadt auf dem Mittelmeer errichtet. Die Zukunftsmetropole ging unter, nachdem die Terrororganisation Veltro in der Stadt einen Virus freigesetzt hat.

Die B.S.A.A.-Agentin Jill Valentine und ihr Partner Luciani untersuchen an der Küste eigenartige Kadaver. Diese wurden von einem bösartigen Erreger befallen. Danach begeben sich die beiden auf die Suche nach Chris Redfield, der bereits aus dem ersten Teil von Resident Evil bekannt ist. Er ist auf dem Kreuzfahrtschiff Queen Zenobia verschollen.

Die Story

Das Durchspielen der Kampagne dauert gute 10 Stunden. Die Geschichte ist spannend und die Zwischensequenzen sind sehr gut animiert. Das Spiel wurde ursprünglich für ein Handheld-System entwickelt. Dadurch wurde das Spiel so konzipiert, dass es sich in mehrere kleine Abschnitte unterteilt. Ein gut erzählter roter Faden zieht sich durch die Geschichte. Am Ende jeder Episode stehst du vor einem spannenden Cliffhänger. Storytechnisch schließt sich Resident Evil Revelations an die ersten Resident Evil-Teile an.resident-evil-revelations

Der Protagonist

Du steuerst Jill aus der 3rd-Person-Perspektive über die Schulter und durchwanderst dunkle Räume und Korridore. Die Umgebung durchsuchst du nach Gegenständen und Hinweisen darauf, was geschehen sein kann. Du suchst nach Munition und Heilkräutern. Es gibt keine unterschiedlich farbigen Heilkräuter. Die Steuerung erfolgt per Maus und Tastatur.

Quests

Die Quests sind darauf eingegrenzt den passenden Schlüssel für Türen zu finden. Deshalb musst du bestimmte Räume immer wieder aufsuchen, um die richtigen Schlüssel zu finden. Die Kopfnüsse der ersten Resident Evil-Teile fehlen.

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Die Gegner

Die Gegner sind durch den Virus mutierte Monster. Die Zombies kommen nicht im übermaß, sondern gut gewählt an den passenden Orten. In Resident Evil Revelations setzt sich die Munitionsknappheit der anderen Teile fort. Ab und zu kommen die Shooterelemente etwas zu sehr durch.

Die Grafik

Die Grafik ist leider sehr für die PC-Version optimiert worden. Detaildichte, Polygonzahl, Beleuchtung, sowie Schatten machen keinen sehr guten Eindruck.

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Schwierigkeitsgrad

Neben den normalen Schwierigkeitsgrad, wurde von den Entwicklern der Schwierigkeitsgrad „Höllisch“ hinzugefügt. Wo an der einen Stelle im Normalmodus die gruselige Atmosphäre wirkt, tauchen im höllischen Modus bereits viele Zombies auf, die Munition fordern und dich eher in einen Shooter hineinkatapultieren, als in eine Gruselatmosphäre.

Fazit

Resident Evil Revelations hat gute Elemente der früheren Teile aufgegriffen. Die Atmosphäre ist gruselig, solange du nicht den Schwierigkeitsgrad „Höllisch“ wählst. Die Munitionsknappheit macht den Teil zu einem richtigen Survival-Horrorspiel. Die Grafik ist nicht zeitgemäß und das Design der Missionen ist mangelhaft.

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