Age of Empires 1: Der Klassiker

Age of Empires 1: Der Klassiker

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In Anbetracht aktueller Themen, möchte ich euch heute Age of Empires 1 der Ensemble Studios vorstellen. Das Spiel erschien im Original 1997. Demnächst wird bereits von vielen Fans die Age of Empires Definite Edition erwartet, eine Neuauflage des alten Age of Empires-Klassikers. Bevor dieser erscheint, möchte ich das Spiel, mit Gameplay, Kampagnen & Co. vorstellen. Dadurch ermöglicht sich für dich ein guter Vergleich dessen, was dich erwartet. Dazu gibt es als Ausblick schon mal ein par Screenshots und Videos der Definite Edition.

Age of Empires 1 (alt)

Die Steinzeit ruft!

Age of Empires startet in der Steinzeit. Den Aufbau beginnst du in jeder Runde mit Null. Gekämpft wird entsprechend der Zeitepoche, in der du dich befindest mit Schwertern, Speeren und Äxten. Zur Verfügung stehen dir 12 antike Völker. Dazu gehören Phönizier, Sumerer oder Minoer.

Historische Konflikte

Mehrere Kampagnen erwarten dich, die dich linear angeordnet historische Konflikte durchlaufen lassen. Zwei bis drei Völker sind in diese involviert. Zu Beginn jeder Mission werden dir die Missionsziele erklärt. Zu den Missionszielen gehören, das Erobern feindlicher Städte, das Abwehren von Angriffen oder das Besiegen von Gegnern. Zwischen dem Aufbau der Mission gibt es mehrere Einzel-Missionen, in denen du zum Beispiel durch feindliches Gebiet schleichen musst. Öfters werden mehrere Missionsziele kombiniert.

Armee und Zivilisten

Egal welche Runde du beginnst, du startest immer in der Steinzeit. Ressourcen aus anderen Runden kannst du nicht übernehmen. Somit beginnst du mit Jägern und Sammlern, die du aussendest, um Nahrung zu sammeln und Tiere zu jagen. Später lässt du Hütten aus Holz bauen. Anfangs wehrst du dich mit Äxten gegen feindliche Angriffe.

Deine Soldaten sind mit allen möglichen Waffen, entsprechend deiner Entwicklungsstufe und dem Zeitalter bewaffnet. Mit Kurz-, Lang- oder Breitschwertern sendest du deine Nahkämpfer in den Krieg, während ihnen deine Bogenschützen mit Kurz-, Lang- oder Kompositbögen Deckung geben.

Über 40 verschiedene Einheiten stehen dir zur Verfügung, die du mit Waffen ausrüsten und durch Schild- und Waffenupgrades verstärkst. Angriff- und Verteidigungswerte lassen sich dadurch verbessern. Zusätzlich gibt es Sanitätseinheiten, die deine Armee heilen. Sie kann sogar fremde Soldaten zum Überlaufen bewegen.

Weitere Einheiten die dir zur Verfügung stehen sind Schiffe. Dazu zählen Fischerboote, Transportschiffe, Handels- und Kriegsschiffe. Erobere mit ihrem Einsatz Hafenstädte und verschiffe deine Einheiten über See!

Age of Empires 1 (alt)

Die Steuerung

Age of Empires setzt auf Minimalismus durch Mausbedienung. Einzelne Einheiten kannst du per Linksklick auswählen, wodurch du am Bildschirmrand Optionen zur Auswahl aufgeblättert bekommst. Einfacher ist es, die rechte Maustaste zu benutzen. Wählst du mit dieser feindliche Einheiten an, geht deine Armee sofort zum Angriff über. Irgendwo auf die Karte geklickt, erteilst du automatisch einen Marschbefehl. Deine Zivilbevölkerung fällt Bäume, wenn du diese anwählst oder baut Erz ab. Beschädigte Gebäude werden gleichfalls repariert. Du bekommst beim Anwählen von Gruppen zwei Auswahlmöglichkeiten. Du kannst die einzelne Einheit oder die gesamte Gruppe auswählen.

Ressourcenknappheit

Für Age of Empires sind Nahrung, Holz, Stein und Gold wichtige Rohstoffe. Nahrung sammelst du über das Pflücken von Beeren, das Jagen von Tieren, Fischerei und Landwirtschaft. Mit zunehmender Spiellänge, erlangt die Landwirtschaft immer mehr Bedeutung für die Nahrungsmittelgewinnung. Andere Rohstoffe erhältst du durch das Roden von Wäldern oder den Abbau von Stein von Geröllhaufen. Da deine Bevölkerung viel Nahrung benötigt ist es wichtig mit den Ressourcen gezielt zu haushalten.

Technologie ist Fortschritt!

Ein besonders wichtiger Punkt ist die Technologie in Age of Empires. Um Fortschritte zu erlangen musst du Ressourcen opfern. Zum einen verlierst du Ressourcen, wenn du im Zeitalter aufsteigst, zum anderen, wenn du forschst. Forschungszentren verteilen sich thematisch über die ganze Stadt. Das Stadtzentrum beispielsweise ermöglicht durch Forschung dort den Bau von Getreidespeichern, Lagerhäusern, Schiffswerften u. a., während der Marktplatz Bauernhöfe in der Produktion voranbringt. Technische Verbesserungen sind die Voraussetzung für eine vorteilhaftere Ressourcengewinnung, bessere Schilde, stärkere Waffen und neue Einheiten. Sichtradius, Geschwindigkeit und Treffsicherheit der Soldaten lassen sich ebenfalls ausbauen.

Die Grafik

Das neue Age of Empires wird in 4K dargestellt. Drei Grafikauflösungen standen beim alten Age of Empires-Spiel zur Verfügung. Für das Alter sind die Figuren gut animiert. Sie erwecken den Eindruck, dass du bei realistischen Jagdszenen dabei bist. Die Jäger schleudern kleine Speere nach dem Wild, dass sofort im wilden Galopp flüchtet. Erlegen deine Jäger ein Tier, zerlegen sie es in mehrere Portionen, die sie in die Stadt tragen. Arbeiter siehst du sägen, ernten und graben. Auf der Karte gibt es keinen Stillstand. Die Figuren sind immer in Bewegung. Elefanten trompeten und  Kavalleriepferde scharren mit den Vorderhufen, während sie ungeduldig warten.

Das Terrain

Nichts ist gleichförmig in Age of Empires gestaltet. Ob Pfeile oder fliegende Teerklumpen, alles ist anders gestaltet. Katapulte krachen in Staubwolken zusammen, während sich Pferde ein letztes Mal aufbäumen. Sterbende Einheiten bleiben liegen und verrotten, bis sie verschwinden. Unterschiedliche Klimazonen werden durch Palmen, Laubwälder und Tannendlandschaften gekennzeichnet. Verschiedene Höhen der Landschaft sind erkennbar. Truppen, die bergauf gehen, werden ausgebremst. Die Kameraperspektive ist fest. Schwarze Flächen von unentdeckter Landschaft sind im Quadratfeld-Look dargestellt. Hast du ein Gebiet längere Zeit nicht mehr durchquert, legt sich Kriegsnebel darüber. Feindliche Truppen sind in diesem Nebel nicht erkennbar.

Age of Empires Vergleich alt + neu

(Quelle: Age of Empires Press Kit)

Die Musik

Der Soundtrack erinnert an alte Monumentalfilme. Insgesamt dauert die Musik nur 35 Minuten. Das Spiel kann bis zu 20 Stunden in Anspruch nehmen. Die Soundeffekte kommen auch ohne Musik gut rüber. Raubvögel kreischen, das Meer rauscht und Löwen brüllen. Zentrierst du den Holzfällern, sind von ihm die Axtschläge zu hören und im Kampfgetümmel rasseln die Säbel.

Schwierigkeitsgrad

Age of Empires ist kein leichtes Spiel. Gewöhne dir an viel zu speichern. Mitunter kann es frustrierend sein. Es gibt mehrere Schwierigkeitsgrade. Im Spieleditor kannst du eigene Szenarien und Kampagnen erschaffen oder vom PC eine Map berechnen lassen. Verschiedene Spielmodi und Szenarien werden dadurch möglich.

Der Aufstieg Roms

Beim Aufstieg Roms handelt es sich um das Add-On zu Age of Empires. In der Definite Edition wird das Expansion Pack mit enthalten sein. Für das Spiel benötigst du das Basisgame. Neue Zivilisationen, Einheiten, Gebäude, Technologien und Karten stehen in der Erweiterung zur Verfügung. Das römische Imperium ist das Hauptthema des Expansionspacks. Im Add-On stehen neue Einheiten und Technologien zur Verfügung. Zusätzlich gibt es mehrere neue Kulturen: Römer, Syrer, Mazedonier und Karthager.

Fazit:

Age of Empires ist ein anspruchsvolles Echtzeitstrategiespiel. In liebevoller Detailarbeit gestaltet, bietet es für Technologie und Einheiten viele Ausbaumöglichkeiten. Mit Ressourcen hauszuhalten ist zu empfehlen und du solltest dir gut überlegen, welche Bereiche du ausbaust. Das Terrain und die Kampagnen sind abwechslungsreich. Etwas dämpfend ist, dass keine Ressourcen in die nächste Runde mitgenommen werden können und du jede Runde in der Steinzeit beginnst. Trotzdem ist und bleibt Age of Empires ein Klassiker im Strategiegenre schlechthin.


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